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| Der § 2 unserer Satzung vom 10.9.1991 erteilt dem Vorstand unter anderem die Aufgabe "...die Erforschung der Regimentsgeschichte und ihrer Auswirkungen auf die Entwicklung der Garnisonstadt Pfullendorf." Wir haben diese Auftrag jetzt mehr in den Mittelpunkt unserer Bemühungen gestellt und versucht, uns einen aktuellen Überblick zu verschaffen, wie weit die Chroniken des Regimentes, der Verbände und Einheiten bereits fertig oder abschließend in Arbeit sind. Das Raketenartilleriebataillon 102 ist wohl, dank unseres Kameraden Spendel, am weitesten fortgeschritten. Auch das Feldartilleriebataillon 101 kann, dank unseres Kameraden Sievert, bereits namhaftes vorzeigen. Die Chronik der Garnison müßte ebenfalls - wenn auch nicht abschließend - fertig sein. Der Vorstand hat sich dann mit der zentralen Frage auseinandergesetzt, für wen die Chronik eigentlich erstellt und ggf. veröffentlicht werden soll, wer also ein künftiger Nutzer der Geschichtsschreibung sein kann oder soll. Aus Kostengründen (für 1.000 Bücher muß man wohl mit 30 bis 40.000 DM rechnen) und wegen fehlender Ressourcen (Wer stellt das Werk zusammen? Wer tippt den Text? Wer redigiert ihn und macht ihn druckfertig? Wer bearbeitet die Bilder bis zur Druckreife? Wer finanziert den Druck und wer vertreibt das Buch?) scheidet eine gebundene Chronik wohl aus. An wen sollten wohl auch die tausend Bücher verkauft werden? Man könnte natürlich auch eine einzige Originalchronik schreiben bzw. zusammenstellen. Doch mit welchem Ziel? Sie anschließend einschließen oder hinter Glas ausstellen? Wem nützt das denn was bzw. wer hätte was davon? Diese Lösung scheint uns nicht effektiv genug zu sein, und geht wohl am Satzungsauftrag auch völlig vorbei. Als nächste, denkbare Lösung für das "Chronikproblem" käme schlicht eine Sammlung der Fakten und ein sauberes Sortieren dieser Fakten in Frage. Diese Sammlung könnte dann professionellen Archivaren übergeben werden, damit eines Tages eine wissenschaftliche Arbeit über die Garnison Pfullendorf und die Rolle der Artilleristen in diesem Standort verfaßt werden kann. Aber: Besteht wirklich ein so großes wissenschaftliches Interesse an uns Pfullendorfern? Sind wir der Wissenschaft so wichtig? Diese immense Arbeit könnte - so ist zu befürchten - letztlich völlig nutz- und zwecklos sein. Welche Lösung bietet sich denn dann an? Welche Lösung wäre finanzierbar und mit den vorhandenen Mannen zu schaffen? Auf Vorschlag unseres Kameraden Thomar entschloß sich der Vorstand dann, die Chroniken im Internet zu entwickeln und zu veröffentlichen. Das hat natürlich den Nachteil, daß Kameraden, oder sonst Interessierte, die Chronik nur dann lesen können, wenn Sie über den Zutritt zum Internet verfügen. Das Argument tauchte auf, daß die Mitglieder unseres Vereines ja nicht zu den Jüngsten zu zählen sind, und im Alter weniger Interesse an diesem neuen Medium besteht. Als Gegenargument kam der Hinweis, daß auch die ältesten unserer Mitglieder wohl im Familienkreis jemand finden würden, der ihnen den Zugriff auf die Chronik ermöglicht. Denken wir nur an die Enkel, die sich im Internet bestens auskennen. Außerdem gewinnt ja das World Wide Web immer mehr an Bedeutung und immer größere Verbreitung. Wer sagt uns denn, daß nicht das letzte, jetzt noch zögernde, Mitglied in ein, zwei Jahren nun doch - vielleicht sogar über den Fernsehapparat - sich die Chronik "einverleiben kann". Also entschloß sich der Vorstand, die Geschichte der Artillerie in Pfullendorf im Internet zu veröffentlichen. Das hat auch den Vortel, daß Sie, unsere Leser, das Werk wachsen und gedeihen sehen. Ganz im Gegensatz zur normalen Geschichtsschreibung, die ja meist im stillen Kämmerlein vor sich geht. Wir würden Sie gern dabei einbinden: Für Ihre Mitarbeit, für Anregungen und auch für Kritik sind wir nämlich genauso dankbar wie für das Übereignen von Erinnerungsstücken, die wir im WWW und auch im Bindhaus ausstellen dürfen. Die Chronik selbst haben wir in ihrer Struktur so gegliedert, daß Sie direkt zur Garnison, zu den Stäben, zu den Verbänden und zu den selbständigen Einheiten per Mausklick wechseln können. Es ist von uns geplant, daß die einzelnen Stäbe, Verbände und Einheiten ihren Auftritt (zumindest mal die Informationen dazu) selbst erstellen und auch selbst pflegen. Hilfen dazu gibt's hier. Fertig sind wir mit der Chronik des Weges Pfullendorf zur Garnison (Klicken Sie einfach mal auf "Die Garnison", um sich das bisherige Ergebnis anzuschauen). Das FArtBtl 101 ist mit dem Aufbereiten seiner Geschichte für das Internet schon ein gutes Stück vorangekommen, die Jahre 1959, 60, 61 sind fertig (liegt einfach daran, daß von diesem Bataillon einige Herren im Vorstand sind, und der Vorsitzende als alter 101er im WWW "zu Hause" ist). Schauen Sie dort einfach mal vorbei (nur ein Klick auf "FArtBtl 101"). Sie erreichen uns per Klick auf diesen Wegweiser: |
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| Fast wie in Grafenwöhr: . Abgefeuert . . . . . . . . . . . . . . Achtung . . . . . Aufschlag! |